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Herkunft unserer Wolle

Mundo Alpaca by Michell in Arequipa, Peru

Alpakawolle aus Peru

Michell & Co. als Pionier

Im Jahr 1931 gegründet, ist Michell & Co. heute der größte Anbieter von Alpakawolle in Peru. Verschiedene internationale Zertifikate bestätigen die hohe Qualität ihrer Wolle.  

Peru, die Wiege der Alpakas

In keinem Land gibt es mehr Alpakas als in Peru. Mit mehr als vier Millionen Tieren, sind ganze 80% der weltweiten Alpaka Population in diesem besonderen Andenland zu finden. Alpakas mit ihrem freundlichen, liebenswerten Charakter sind nicht nur schön anzusehen, sondern sichern den Lebensunterhalt von mehr als 120.000 Familien in den Andenregionen, die seit Generationen diese wärmste Wolle zu Kleidung verarbeiten. Von der Alpakazucht bis zur Gewinnung und Verarbeitung der Wolle, wird das Wissen seit jeher von einer Generation zur nächsten weitergegeben. Alpakas und Lamas sind eng mit der Kultur des Landes verbunden. Die südamerikanischen Kamele werden als heilige Tiere angesehen, die damals wie heute eine wichtige Rolle in Zeremonien für „Mutter Erde“ (span. Pachamama oder Madre Tierra) spielen.

Heute ist die Alpakafaser ein Vorzeigeprodukt des Landes Peru, ähnlich wie peruanische Pima Baumwolle (Peruvian Pima Cotton) oder die hochgeschätzte peruanische Küche. Auch geht man davon aus, dass die hochwertigste Alpakawolle aus Peru stammt. Das Qualitätslevel von Nachbarländern wie Bolivien, Chile und Ecuador ist häufig nicht auf Augenhöhe mit der Wolle aus Peru. Zurückzuführen ist dies auf eine lange Tradition in der Gewinnung von Alpakawolle und die händische Aussortierung der verschiedenen Qualitäten. Peru hat sich hier über lange Zeit einen beträchtlichen Wissensvorsprung zu seinen Nachbarländern erarbeitet. Visionäre wie der Gründer von Michell, Frank W. Michell, erkannten das Potenzial der Edelfaser und brachten es von Peru in die ganze Welt.

Historie der Michell Gruppe

Die Geschichte der Michell Gruppe begann vor etwa einem Jahrhundert und ist stark von der Vision des Gründers Frank W. Michell geprägt. Zum ersten Mal bereiste er Peru im Jahr 1922. Vom ersten Moment an war er fasziniert von den Alpaka Tieren und ihrer weichen, glänzenden Wolle. Im Jahr 1931 gründete Frank W. Michell im Alter von 35 Jahren das Unternehmen Michell & Co. mit der Vision, die Textiltradition der Anden mitzuprägen. 14 Jahre später wurde die erste Spinnerei eröffnet, was den Grundstein für die peruanische Alpaka Textilindustrie legte. 1987 verstarb der Pionier Frank W. Michell im Alter von 90 Jahren. Sieben Jahre zuvor übergab er die Leitung des Unternehmens an seinen Sohn Michael Michell, der seitdem die Vision seines Vaters fortführt.

Heute ist Michell ein Name auf der ganzen Welt, bekannt für ihre Wolle (Garne) und hochwertigen Kleidungsstücke aus Alpaka und Vikunja. Damals Pionier, ist Michell mittlerweile führend in der Alpaka Textilindustrie und repräsentiert das Textil-Erbe Perus wie kein anderes Unternehmen. Michell deckt die komplette Wertschöpfungs-kette ab, von der Alpakazucht, über die Herstellung von Garnen bis hin zum Verkauf hochwertiger Alpaka Kleidung in verschiedenen Online-Shops, ihren lokalen Läden sowie an Wiederverkäufer aus der ganzen Welt. Zu den bekannten Untermarken von Michell zählen die Kleidungsgeschäfte Incalpaca, Sol Alpaca, Patapampa und Alpaca Factory Outlet. Diese findet man insbesondere in den Touristengegenden von Peru, wie Cusco, Arequipa und Lima.

Große Menge an Alpakawolle in Säcken in Lagerhalle

Im Jahr 2006 fand die Eröffnung von Mundo Alpaca in der Stadt Arequipa statt, ein Alpaka-Erlebniszentrum, dass die besonderen Eigenschaften von Alpakawolle bekannter machen soll. Hier findet man Alpakas und Lamas, die man füttern kann, sowie Erklärungen und Veranschaulichungen zum Prozess der Wolle, von der Säuberung bis zur Verarbeitung zu Textilien nach peruanischer Web-Tradition. Seit April 2024 gibt es ein weiteres Erlebniszentrum in der ehemaligen Inka-Hauptstadt Cusco, dem touristischen Zentrum des Landes. Mundo Alpaca in Cusco bietet auch in Museum, das Jahrtausend alte peruanische Ponchos zur Schau stellt und so das textile Erbe des Landes veranschaulicht.

Fair Trade Zertifizierung

Ein weiterer wichtiger Meilenstein für die weltweite Expansion von Michell & Co. war der Erhalt des Fair Trade Zertifikats, um Käufern eine bessere Orientierung zu bieten. Michell ist das erste Textilunternehmen in Peru, das diese Auszeichnung erhielt. Seitdem orientiert sich das Unternehmen stärker in Richtung Nachhaltigkeit, Umweltfreundlichkeit und soziale Gerechtigkeit. Ihre Bekleidungsgeschäfte der Untermarke Patapampa beispielsweise unterstützen finanziell Bildungseinrichtungen für Kinder aus abgelegenen Andenregionen und leisten so einen wichtigen Beitrag für die peruanische Gesellschaft. Bis zu diesem Jahr hat Michell elf weitere internationale Zertifikate erhalten zu Themen wie Tierwohl, Umweltschutz und Nachhaltigkeit der Materialien.

Verarbeitungsprozess von Alpakawolle

Alpakas sind soziale Tiere und werden von Andenhirten und -gemeinden in Herden gehalten. Sie sind domestiziert und stammen von den wildlebenden Vikunjas ab. Vikunjawolle ist bis heute die teuerste Wolle der Welt. Der Abstammung von Alpakas haben wir ihre einzigartige Wolle zu verdanken, die über eine Vielzahl von Eigenschaften verfügt, die andere Edelfasern wie Merino oder Kaschmir nicht bieten. Das Scheren von Alpakas findet einmal jährlich statt und ist ein wichtiger Eingriff für die Tiere, damit sie im Sommer nicht überhitzen. Nach der Schur wird die Wolle in Sortierhallen gebracht, wo die ersten Klassifizierungsarbeiten durchgeführt werden.

Das Sortieren ist die manuelle Klassifizierung der Fasern nach Herkunft, Farbe und Faserlänge. Dies wird händisch von Menschen durchgeführt, die traditionelle Sortiertechniken ihrer Vorfahren anwenden. Wie bereits erwähnt wurde das Wissen hierfür von einer Generation an die nächste weitergegeben. Die Sortierung kann nicht mechanisiert werden, da die unterschiedlichen Eigenschaften des Materials und der Qualitätsstufen wie Babyalpaka Wolle nur von geschulten Augen und Händen beurteilt werden können. Ähnlich gestaltet es sich bei der weichen Pima Baumwolle des Landes.

Alpakawolle wird per Maschine verarbeitet

Nach dem Prozess der Sortierung folgt die Reinigung der Wolle, um sie von Erde, Gräsern, Kotresten und weiteren Verunreinigungen zu befreien. Im Anschluss gilt es die Fasern nach unterschiedlichen Farben zu sortieren. Alpakas kommen in einer Vielfalt an Farben vor, von creme, hellbraun, dunkelbraun, über grau bis hin zu schwarz. Ihre Farbvielfalt ist ein großer Vorteil für Käufer und die Textilindustrie. Kleidungsstücke und Accessoires in den Farben creme, braun, grau und schwarz sind die Naturfarben der Alpakas und kommen komplett ohne chemische Färbung aus. Insbesondere Allergiker und Menschen mit empfindlicher Haut erfreuen sich der Natürlichkeit von Alpaka Kleidung. Die Naturfarben von Alpakas sind intensive, glänzende Farben, die sich niemals auswaschen werden, oder hast du schon einmal ein farbloses Alpaka gesehen? Nach der Sortierung der Farben folgt die Spinnung der Wolle, was bei Michell mit Maschinen durchgeführt wird. Die Nutzung von Maschinen stellt sicher, dass die Fasern maximal fein gesponnen werden und keine Unregelmäßigkeiten entstehen. Unabhängige Familien bieten auf der Straße häufig handgesponnene Alpaka Textilien an. Wunderschöne Unikate, die allerdings kleinere Fehler enthalten und zumeist auch weniger weich als industriell hergestellte Kleidungsstücke sind.

Alpakawolle in verschiedenen Farben nah in einem Sack
Alpakawolle in verschiedenen Farben nah in einem Sack
Peruanerin in typisch-bunter Kleidung webt mit Alpakawolle
Peruanerin in typisch-bunter Kleidung webt mit Alpakawolle

Sobald man die gesponnene Wolle in verschiedenen Farben zur Verfügung hat, kann der Prozess der Herstellung von Alpaka Kleidung beginnen. Hier unterscheidet man grundsätzlich die Nutzung von industriellen Maschinen und Kunsthandwerk-Maschinen, die weniger feine Resultate erzielen und mehr Zeit und Handarbeit benötigen, was sich auch auf den Preis auswirkt. 

Bei Mundo Alpaca wird auch die kunsthandwerkliche Weberei gezeigt, die seit Jahrtausenden in Peru praktiziert wird und ein wichtiger Bestandteil der Textiltradition des Landes ist. Durch das kreative Medium der Textilkunst gelang es den indigenen, peruanischen Völkern, ihren Glauben und ihre Traditionen für die Ewigkeit zu erhalten. Sie beherrschten verschiedene ausgefeilte Techniken und bauten sich so mit der Zeit ein Niveau von Fachwissen in der Weberei auf, die keine andere Kultur je übertroffen hat. Die Rückengurtweberei ist eine Technik, die bereits vor der Inka-Zeit von verschiedenen Kulturen angewandt wurde, um feine Textilmuster herzustellen, die selbst heute noch schwer zu reproduzieren sind. Bei den Textilmustern werden Elemente aus der Natur und Tiere aufgegriffen sowie Symbole mit kultureller Bedeutung wie Pachamama, der Inka-Kalender oder das Ritualmesser Tumi.